von Marcus Schmahl | Geschätzte Lesezeit: 4 Minuten
Teenage Engineering veröffentlicht OP-1 Field VST - der Kult-Synthesizer jetzt als Plugin!

Teenage Engineering veröffentlicht OP-1 Field VST - der Kult-Synthesizer jetzt als Plugin!  ·  Quelle: GEARNEWS / TE

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Seit Jahren warten Fans des legendären OP-1 Field auf eine Software-Version – jetzt scheint es endlich soweit zu sein! Teenage Engineering hat angekündigt, den beliebten Synthesizer als OP-1 Field VST auf den Markt zu bringen. Die Software-Version soll alle bekannten Synthesizer-Engines, den Sampler, den Tape-Modus und sogar die Effekt-Sektion in eine DAW-kompatible Umgebung bringen. Einen Haken hat die Sache allerdings: Der Preis* bleibt derselbe wie beim Hardware-OP-1 Field.

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OP-1 Field VST – Alle Features der Software-Version

Laut Teenage Engineering handelt es sich um eine 1:1 Emulation des originalen OP-1 Field. Dabei soll das Plugin nicht nur die bekannten Synthesizer-Engines und Effekte bieten, sondern ebenso das intuitive Design und den Tape-Modus beibehalten – nur eben direkt in der DAW. Endlich! Ich habe mich schon für ein Angecheckt des Software-Synthesizers angemeldet.

Die wichtigsten Funktionen der V1.0 des Software-Synthesizers sind:

  • Alle Original-Synthesizer-Engines enthalten – inklusive Dr. Wave, Digital, FM und mehr
  • Komplette Tape-Emulation mit virtuellen Spulen und 4-Spur-Workflow
  • Loop- und Sampler-Funktion mit Drag-and-Drop-Import für Audiodateien
  • Virtuelles Bandrauschen & Lo-Fi-Effekte für den authentischen OP-1 Field-Sound
  • Vollständige MIDI-Integration – endlich polyphones Spielen auf einem großen Keyboard!
  • Standalone- & Plugin-Modus (VST3/AU/AAX/CLAP)
  • Verbesserte Modulationsmatrix á la Serum – stark!
  • Alle Features ausklappbar auf einem Blick
  • CPU-schonend
  • natürlich ohne die lästige Quantisierung – sonst wäre das kein OP-1-Feeling!

Laut Teenage Engineering ist das OP-1 Field VST klanglich nicht vom Original zu unterscheiden – und wer bereits ein OP-1 Field besitzt, kann seine eigenen Sounds aus der Hardware-Version direkt in das Plugin importieren und natürlich auch zurück (zum Mitnehmen).

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Der Preis: Ein echtes TE-Statement

Während viele erwartet hatten, dass Teenage Engineering mit einer günstigen Alternative zur Hardware aufwarten würde, bleibt sich das Unternehmen treu. Trotzdem verspricht der Hersteller: Die Plugin-Version OP-1 Field VST ist definitiv nicht teurer als 2.000,- Euro – der Preis soll der gleiche sein wie für die Hardware-Version gemäß TE.

Teenage Engineering begründet diese Entscheidung mit einer klaren Aussage: „Wir wollen sicherstellen, dass die OP-1 Field Experience in der Software genauso geschätzt wird wie in der Hardware. Qualität hat nun mal ihren Preis. Und die Entwicklung kostet uns ebenso etwas.“ Das ist eine Aussage, mit der wir uns auseinandersetzen müssen.

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Als kleines Extra gibt es für Käufer einen speziellen USB-Dongle in Form eines Mini-OP-1 Field – ohne ihn startet das Plugin nicht, also ein iLok Plus? Mit der optional im TE-Shop erhältlichen silbernen Halskette (999,- Euro) kann er überall hin mitgenommen werden.

Teenage Engineering OP-1 Field VST - USB-Dongle
Teenage Engineering OP-1 Field VST – USB-Dongle · Quelle: GEARNEWS / TE

Und dann wäre noch etwas: das „One More Thing“! Denn Teenage Engineering wäre nicht TE, wenn sie beim Preis nicht noch eine Schippe drauf legen würden. Das Plugin gibt es nämlich auf zwei Stück limitierte NFT-Version für je 50.000,- Euro. Eigentlich ein Schnäppchen für eine solche Software oder seht ihr das anders? Der Preis ist zumindest echt heiß.

Revolution oder Schnapsidee?

Während sich einige Musiker über die Möglichkeit freuen, den OP-1 Field-Sound endlich direkt in der DAW nutzen zu können, gibt es auch schon kritische Stimmen in der Community. Der hohe Preis sorgt für Diskussionen – schließlich gibt es Alternativen wie Arturias MicroFreak V oder das Plogue Chipsounds Plugin für einen Bruchteil des Preises. Von den DAW-eigenen Devices einmal abgesehen.

Ob sich das OP-1 Field VST wirklich durchsetzen wird, bleibt abzuwarten. Fest steht: Teenage Engineering bleibt seiner Linie treu und liefert wieder ein Produkt ab, das garantiert polarisieren wird. Und trotzdem wird das neue VSTi von TE sicherlich etliche neue Fans finden – wir finden: Einen Kultstatus hat es definitiv jetzt schon!

Übrigens: Teenage Engineering hat in einem Nebensatz verraten, dass in den nächsten Updates des Plugins weitere Synthesizer-Engines implementiert werden sollen. Das klingt vielversprechend. Vielleicht kommt an Weihnachten sogar schon das nächste Plugin aus Schweden: OP-XY VST. Wir sind gespannt!

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Preis und Verfügbarkeit

Teenage Engineering OP-1 Field VST könnt ihr ab sofort hier bei Thomann.de* (Affiliate) zum Preis von lediglich 1.890,- Euro kaufen. Ein Einführungsangebot gibt es (leider) nicht, auch keine Vergünstigung für Besitzer der Hardware. Ein USB-Dongle liegt dem Paket bei. Optionales Zubehör findet ihr im Shop des Entwicklers.

Affiliate Links
Teenage Engineering OP-1 Field VST
Teenage Engineering OP-1 Field VST

Das Plugin läuft auf macOS 15 oder höher und Windows 11 oder höher als VST3, AU, AAX und CLAP.

Was meint ihr? Ist das OP-1 Field VST eine einzigartige Bereicherung am Software-Markt oder einfach nur überteuert? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare!

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Hinweis: Dieser Artikel über Teenage Engineering OP-1 Field VST ist natürlich ein Aprilscherz und enthält Werbelinks, die uns bei der Finanzierung unserer Seite helfen. Keine Sorge: Der Preis für euch bleibt immer gleich! Wenn ihr etwas über diese Links kauft, erhalten wir eine kleine Provision. Danke für eure Unterstützung! Und April, April!

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10 Antworten zu “Teenage Engineering veröffentlicht OP-1 Field VST – der Kult-Synthesizer jetzt als Plugin!”

    EVS sagt:
    0

    Boah, damit habt ihr mich aber wirklich gekriegt :). Schade, dass man es der Firma auch wirklich zutraut.

    stimming sagt:
    0

    ich habs ganz kurz geglaubt. länger als mir lieb ist :D

    Holger sagt:
    1

    Super!
    APRIL APRIL

    Stefan sagt:
    3

    Meine Güte… ich mag durchaus Sachen von TE und bin ich großer Fan vom K.O.II. Aber dashier hinterläßt bei mir wirklich nur Kopfschütteln. Und mal ganz ehrlich zu dieser Aussagen: “ Qualität hat nun mal ihren Preis. Und die Entwicklung kostet uns ebenso etwas“ Das ist Bullshit! Erstmal hat man beim K.O.II durchaus gesehen, dass es TE mit der Qualität nicht immer so genau nimmt ;-) Und dann wirklich die Frage: Was muss denn hier entwickelt werden? Der OP1 war schon immer eine Software! die in einem Controller verbaut war. Es muss hier gar nichts entwickelt werden, sondern lediglich in ein VST portiert werden. Und dann zahlt man den gleichen Preis, obwohl man hier selbst die Rechenleistung stellen muss und auch keinen Controller bekommt? Und die Aussage, dass die Software genau klingt wie die Harware… Haha… natürlich… da klingt immer die gleich Software. Auch im Gerät! Ich bin sonst nicht so krass in meinen Ausdrücken, aber hier sag ich es mal… das ist die reinste Verarsche. Aber gut :-)

    ThePr0phecy sagt:
    0

    Der Dongle war dann doch ein wenig too much ;) Schönen 1. April

    Paul L sagt:
    0

    Ich bin voll drauf reingefallen :-D
    Schönen 1. April euch allen

    TBS sagt:
    0

    Nicht schlecht der Aprilscherz…

    René sagt:
    0

    👍Der war echt gut 🤪

    Iwo sagt:
    0

    Lol, vor den Kommentaren habe ichs geglaubt. So ein Plugin wäre schon geil

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