Steinberg WaveLab 12 ist da!
Steinberg WaveLab 12 ist da. Die langerwartete neue Version der Mastering-Software wurde soeben von Hersteller Steinberg veröffentlicht. Und da erwarten dich einige sehr interessante Neuheiten. Dazu gehören der Support für ARA2, neue Funktionen für die Loudness-Bearbeitung, Regenbogen-Wellenformen, ein neuer Album-Wizard, verbesserte Lautsprecherkonfigurationen und vieles mehr. Die neue Version der Mastering-Software ist jetzt erhältlich!
Steinberg WaveLab 12 bringt die Mastering-Software auf den neuesten Stand
WaveLab gehört zu der beliebtesten Software im Bereich Mastering und Bearbeitung von Audio. WaveLab 11 (hier mehr dazu) hat schon etwas mehr als zwei Jahre auf dem Buckel, da passiert manchmal schon eine ganze Menge im Bereich der Technik. Umso gespannter sind wir deshalb auf Steinberg WaveLab 12 und werfen einen Blick auf die Neuheiten.
Viele neue Features sorgen für einen Boost bei der Arbeit an Projekten. Das fängt bei dem neuen Start-up-Assistent an, auch die Projekt-Struktur wurde komplett überarbeitet. Das schafft mehr Übersicht.
In Steinberg WaveLab 12 stecken viele sehr schöne neue Funktionen, über die sich viele User freuen werden. Der Support von ARA2 (in der Pro-Version) gehört wahrscheinlich zu den interessantesten neuen Features. Darüber benutzt du den Editor direkt in deiner DAW, das ist top für schnelle Bearbeitungen und Editing. Und ebenso lassen sich externe Editoren nahtlos einbinden.
Regenbogen-Wellenform, automatische Transientenmarker, Funktionen für Loudness-Bearbeitung
Wellenformen mit werden nun mehrfarbig angezeigt, so bekommst du noch schneller einen Eindruck des Frequenzspektrums von Audiofiles. Regenbogen-Wellenform nennt das Steinberg. Die Farben kannst du dafür selbst auswählen. In eine ähnliche Richtung geht die neue Loudness-Ansicht mit unterschiedlichen Darstellungen. Das soll speziell beim Mastern von ganzen Alben mit mehreren Tracks hilfreich sein.
Steinberg WaveLab 12 zoomt automatisch die Pegelspitzen – ohne dabei die Lautstärke zu ändern. Automatische Transientenmarker sind eine optionale visuelle Orientierungshilfe, die das Editing erleichtert. Mit der Tab-Taste springst du schnell von einem Transienten-Punkt zum nächsten. Nochmal kurz zu Frequenzen: Frequency-Band-Monitoring schaltet einzelne Bänder beim Abhören auf Solo.
Beim Mastering von Alben ist eine relativ konstante Lautstärke erstrebenswert. In Steinberg WaveLab 12 ist es jetzt möglich, die Normalisierung anhand von einem Titel relativ auf die weiteren Titel zu übernehmen. Das funktioniert über den Meta Normalizer. Zudem ist Loudness-Matching direkt in der Audio-Montage möglich und eignet sich für A/B-Vergleiche zwischen Titeln im Projekt und Referenz-Tracks. Zudem kannst du nun personalisierte Berichte erstellen, die alle wichtigen Informationen über die Lautheit und Spitzenpegel deiner Audiodateien und Audiomontagen enthalten.
Weitere neue Features in Steinberg WaveLab 12
Ebenfalls praktisch: Der verbesserte Album-Wizard (hieß vorher CD-Wizard) nimmt mehrere Arbeitsschritte mit einem Klick vor. Zudem lassen sich Plugin-Einstellungen mit einem Klick kopieren – das ist richtig klasse!
Side-Lining von Tracks „deaktiviert“ diese um Ressourcen zu sparen, darüber freuen sich mit Sicherheit einige User. In dem Zusammenhang ist auch der neue Safe Mode in Steinberg WaveLab 12 erwähnenswert: Damit öffnest du „kritische“ Projekte mit deaktivierten Plugins inklusive einem „Plugin-Warmup“ – das schont die Nerven.
Neben dem Referenz-Track gibt es nun einen Nulltest-Track der zum Testen des Ergebnisses dient. Eine Null-Spur wird dafür vor dem Mischen mit dem Ausgang der Audiomontage einer Phasenumkehr unterzogen. So findest du schneller eventuelle Probleme, die beim Nulltest direkt hörbar werden.
Verbesserte Lautsprecherkonfiguration und neue Plugins
Mit Steinberg WaveLab 12 lassen sich ja auch Mehrkanaldateien bis zu 22.2 Surround und Ambisonics-Formate bearbeiten. Da ist es einfach praktisch, schnell die Konfiguration de Lautsprecher zu wechseln. Das funktioniert jetzt über die Playback-Processing-Slots mit bis zu acht wählbaren Lautsprecherkonfigurationen. Wenn du eine Lautsprecherkonfiguration auswählst, ersetzen die zugehörigen Plugins automatisch alle bereits vorhandenen Wiedergabe-Plugins. Nice!
Apropos: Wie erwartet sind hier neue Plugins drin, die bereits mit der aktuellen Version von Cubase eingeführt wurden. Du erhältst mit Steinberg WaveLab 12 neben dem Tool SampleAlign jetzt den neuen Black Valve Kompressor, den VoxComp Kompressor, das Limiter-Plugin Raiser sowie die EQ-Emulationen EQ-P1A und EQ-M5.
Spezifikation und Preise
Steinberg WaveLab 12 läuft auf Windows (64-Bit Windows 11 Version 22H2 (oder höher), 64-Bit Windows 10 Version 22H2 (oder höher)) sowie macOS Monterey, macOS Ventura und macOS Sonoma. WaveLab Pro 12 kostet 489 Euro, die Edu-Version ist für 249 Euro erhältlich, Elements gibt es für 98 Euro. Updates auf die Pro-Version sind bereits ab 99,99 Euro erhältlich. WaveLab 12 bei Thomann kaufen*.
Weitere Infos
Weitere Videos zu Steinberg WaveLab 12
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