MOTU 16A Audiointerface: komplett runderneuert
Das neue Modell ersetzt ab sofort die alte Version
MOTU 16A wurde komplett überarbeitet, ersetzt ab sofort das alte Modell und wird zum gleichen Preis verkauft. Wir schauen uns die Neuheiten am Audiointerface an.
MOTU 16A (2025) Audiointerface
Das MOTU 16A wurde komplett runderneuert, das betrifft speziell die Konnektivität: Das Audiointerface wird jetzt über Thunderbolt 4 oder USB4 angeschlossen. Über das mitgelieferte Thunderbolt-kompatible USB4 C-to-C-Kabel sind Übertragungsgeschwindigkeiten bis 40 Gbit/s an einen Mac, PC oder ein iOS-Gerät möglich.
So lassen sich laut Herstellerangaben um bis zu 256 Audiokanäle (128 Eingänge und 128 Ausgänge) übertragen. Und das alles mit Samplerates von bis zu 192 kHz und sehr niedriger Latenz – MOTU spricht von einer Roundtrip-Latenz (RTL), die kleiner als 2 ms sein soll (bei 96 kHz mit einem 32-Sample-Hostpuffer).

Übrigens sind die Anschlüsse laut MOTU auch zu Thunderbolt 3, USB3 und USB2 abwärtskompatibel. Du bist hiermit also für die Zukunft gerüstet, auch wenn dein aktueller Rechner noch nicht mit den neusten Anschlüssen bestückt ist. Über Thunderbolt ist ein Daisy-Chaining mit bis zu sechs weiteren Thunderbolt-Devices möglich, der zweite Port eignet sich zudem für den Anschluss eines weiteren Bildschirms, einem USB-Hub oder einem Thunderbolt-Dock.
MOTU 16A ist mit den ESS Sabre32 Ultra Wandlern des Herstellers ausgerüstet, die einen Dynamikumfang von 125 dB und niedrige Verzerrung (-114 dB THD+N) versprechen. Die Ein- und Ausgänge lassen sich in Schritten von 1 dB kalibrieren.
Großzügige Ausstattung mit jeder Menge Ein- und Ausgänge
MOTU 16A verfügt über 16 symmetrische analoge Ein- und Ausgänge (diese sind DC-gekoppelt) sowie zwei ADAT-Anschlüsse für insgesamt 16 digitale Kanäle. Diese werden mit In und Out für Wordclock ergänzt. So bist du bereits für größere Projekte sehr gut ausgestattet.
Auf zwei 3,9-Zoll-Displays hast du am MOTU 16A alle Ein- und Ausgänge im Blick. Und über den regelbaren Kopfhörerausgang kannst du sämtliche Kanäle abhören.
Obendrauf gibt‘s zwei Gigabit-Ethernet-Ports für AVB-Daisy-Chaining und Vernetzung mit Standard-CAT-5/6-Kabeln. Somit stehen bei Bedarf 128 Audiokanäle für AVB-Streams zur Verfügung! Denn man weiß ja nie.

Der DSP-gesteuerte Mixer verarbeitet 64 Eingänge sowie 26 Aux-Busse mit 32-Bit-Float und bietet DSP-Effekte wie Hall, parametrischen 4-Band-Equalizer, Gate, Kompressor oder Hochpassfilter.
Mit der CueMix Pro App bietet MOTU 16A eine Steuerung über WLAN, die zugehörige CueMix Pro-Software ermöglicht Funktionen wie Talkback oder eine A/B/C-Monitorauswahl für einen schnellen Wechsel zwischen mehreren Monitorpaaren. Mit dem Patchbay-Routing lässt sich jedes jedes Quellsignal auf ein beliebiges Ziel zuweisen.
Neben der Cue Mix App gehören auch die Software MOTU Performer Lite zum Lieferumfang, außerdem gibt‘s 6 GB Loops und Sounds von Herstellern wie Big Fish Audio, LucidSamples, Loopmasters und MOTU selbst.

Verfügbarkeit und Preis
MOTU 16A ist gegen Ende April 2025 erhältlich und kostet 1899 Euro. Hier bei Thomann kannst du das Audiointerface vorbestellen*.

Weitere Infos
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